Bonusmaterial zu „Niederbayerische Göttinnen“

Liebe Leserin, lieber Leser,

in meinem Kriminalroman „Niederbayerische Göttinnen“ spielen Kelten und Keltisches eine große Rolle. Im Folgenden habe ich Zitate aus dem Buch mit Fotos aus dem wirklichen Leben zusammengebracht. So sehen Sie, woraus ich meine Inspiration gezogen habe.

 

P1060906

in Gabreta, Keltendorf in Ringelai, Bayerischer Wald

„Daneben steht eine alte Scheune.

In den Augenwinkeln kann ich lange, bereits bepflanzte Beete und den gläsernen Palast eines Treibhauses sehen, allerdings verharrt mein Blick über dem Eingang der Scheune. Da hängt ein Totenkopf.

Ein Schädel mit Hörnern.

Vermutlich von einer Kuh, die Knochen von der Sonne ausgebleicht.“

 

 

 

 

 

 

P1060894

in Gabreta, Keltendorf in Ringelai, Bayerischer Wald

„Die blau-weiße Bemalung des breiten Holztores allerdings ist eindeutig nicht niederbayerisch. Das erkenne ich sofort. Das Muster habe ich noch nie gesehen. Es könnten zwei stilisierte Vögel sein, die sich grüßen. Oder zwei Drachen? Oder Seeungeheuer? Eigentlich sieht es putzig aus. Allerdings nicht von dieser Welt.“

 

 

 

 

 

P1060859

in Gabreta, Keltendorf in Ringelai, Bayerischer Wald

„Eine hölzerne Statue ragt in den Nachthimmel. Ein langer Mann mit einem bärtigen Gesicht. Hm. Nicht das größte Kunstwerk, aber es hat was.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SDC13711

im Steinkart, Fotograf: Jakob Wünsch

„So mache ich es mir in der schmalen Höhle, die eigentlich nur aus einem Ein- und Ausgang und eineinhalb Metern Zwischenraum besteht, so bequem wie möglich. Runa legt sich neben mich auf die Decke.

Direkt vor uns ist die Habergoaß. Schon faszinierend, dass Steinzeitmenschen sie gezeichnet haben. Viel später nutzten Kelten die Höhle. Man hat in der Nähe einen Lagerplatz mit Scherben gefunden. Und jetzt bietet sie einem Jungkelten Unterschlupf.“

 

 

 

 

 

 

 

Und zu guter Letzt der versprochene Stammbaum

Stammbaum