Rezensionen

5 Sterne von „lesen und mehr“

„Pfiffige Ideen, ein schöner, lokaler Anstrich und die Einstreuung von daueraktuellen Themen wie Zivilcourage und Drogenmissbauch lassen diese Geschichte zu einem spannenden, kurzweiligen Lesevergnügen werden.“

http://lesenundmehr.wordpress.com/2012/11/09/rezension-unguad-ingrid-werner-emons/

 

5 Herzen von „lies und lausch“

„Mit Karin Schneider gibt es einen neuen sympathischen und charismatischen Charakter in der regionalen Krimiwelt.“

http://www.liesundlausch.de/index.php?option=com_buchauslese&task=view_book&isbn=9783897059641

 

 

Rezension von Sonjas Buchparadies:

„Ein bayrischer Krimi zum Lachen, zum Weinen und die Spannung kommt auch nicht zu kurz.“

http://sonjasbuchparadies.blogspot.de/2012/09/unguad-ingrid-werner.html

 

 

Rezension im Krimikiosk

UNGUAD – Ein gut strukturierter Krimi mit einem überraschenden Ende

Krimi-Rezension von Jörg Völker

 

Die Hausfrau und Mutter Karin Schneider ist mit ihrer Familie dabei, im örtlichen Seniorenheim „Haus Sonnenhügel“ den 90. Geburtstag ihres Vaters zu feiern.

 

Der Jubilar ist dort auf Station 12 untergebracht, zusammen mit seiner Frau. Alle Familienmitglieder sind eingespannt, um bei der Bewirtung der zahlreichen Gäste zu helfen. Karin ist auf der Suche nach einer Vase für mitgebrachte Blumen. Dem Tipp einer Heimbewohnerin folgend will sie in der Abstellkammer auf dem gleichen Gang nachsehen.

 

Die Tür lässt sich nur mühsam öffnen. Und dann sieht sie zu ihrem großen Entsetzen die Ursache hierfür : den Leichnam der Pflegerin Elvira. Wieder, wie schon in dem „Fall“ „Niederbayrische Affären“, schlüpft die Protagonistin bedingt durch die seltsamen Umstände in die Rolle einer bayrischen Miss Marple und befasst sich mit der Aufklärung eines Mordfalles.

 

Persönliche Meinung:

5***** (von 5 möglichen)

 

Die Protagonistin beschafft sich die notwendigen Informationen über die beteiligten Personen mit der ihr eigenen Hartnäckigkeit und kombiniert sehr erfolgreich.

 

Großzügig umgeht sie polizeiliche Verbote und andere Hindernisse und „füttert“ bei passender Gelegenheit die Kriminalbeamten mit ihren Erkenntnissen. Hierbei werden dem Leser Land und Leute mit all ihren Eigenheiten vorgestellt, das Leben in Kirchmünster und Umgebung geschildert und die Abläufe und Zustände in einem Altenheim aufgezeigt.

 

Der Ort Kirchmünster ist zwar fiktiv, aber alles wird in einem sehr unterhaltsamen Schreibstil so liebevoll von Ingrid Werner geschildert, dass die kriminellen Taten schon fast als störend empfunden werden könnten. Aber sie sind nun einmal „das Salz in der Suppe“. Ein gut strukturierter Kriminalroman mit einem überraschenden Ende! Ich freue mich auf weitere Romane mit Karin Schneider!

 

 

Rezension von lesenundmehr

Tanja Geyer:

http://lesenundmehr.wordpress.com/archiv/autoren-innen-a-z/niederbayrische-affaren-von-ingrid-werner-emons/

Niederbayrische Affären von Ingrid Werner (emons)

 

 Meinung und Fazit

 

Der Prolog beginnt im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Knall. Das dazu noch ein Augenzwinkern kam, machte das Geschriebene nicht nur spannend, sondern auch einen Teil amüsant. Die Aufmerksamkeit war erregt….

Danach geht es erstmal sehr viel ruhiger weiter. In einem angenehm zu lesenden Schreibstil wird der Leser in die Vorgeschichte des Prologs eingeführt.

Karin Schneider ist eine 100%ige Hausfrau und Mutter, dabei aber nicht ohne leichte Ecken und Kanten. Hierfür hatte sie schon mal Pluspunkte verdient. Richtig sympathisch wurde sie mir dann, als sie anfing aus dieser Rolle auszubrechen. Spätestens jetzt konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren, da sie eine modernere Frauenrolle zu verkörpern begann. Bei ihren Bemühungen um ein Bürgerbegehren sticht sie in ein Wespennest ungeahnten Ausmaßes….

Was ich sehr schön fand war die ICH-Perspektive, in welcher der Roman geschrieben ist. Ich fühlte mich wie eine gute Freundin mitgenommen und wurde sogar ab und zu persönlich angesprochen.

 

Die Protagonisten, soweit sie handlungsrelevant waren, fand ich gut gezeichnet und facettenreich.

Die Geschichte ist unterhaltsam, hat auch spannende und überraschende Stellen und bietet darüber hinaus teilweise haarsträubende Offenbarungen über das Landleben bzw. die dörfliche Gemeinschaft. Ich kam nicht umhin mich zu fragen, ob der Einfluss einiger betuchter Bürger wirklich dazu führen kann, dass sich sogar Ordnungshüter nicht mehr ganz neutral verhalten. Ganz ausschließen will ich das nicht, denn Beruf und Privatleben sind manchmal schwer zu trennen.

Am Ende, als sich die Situation zuspitzt, endet die Autorin dort, wo der Prolog anfing. So schließt sich der Kreis.

Schließt ? Weit gefehlt…. Auch hier überraschte mich die Autorin sehr, indem sie ein alternatives Ende anbot. Sehr ungewöhnlich, doch ich muss sagen, das gefiel mir sehr. Ich fand nicht nur die Idee gut, sondern auch dieses zweite Ende war mehr nach meinem Geschmack.

Apropos Geschmack: Im Anhang findet man noch einige sehr schöne Rezepte, die vorher im Roman erwähnt werden. Auch diese Idee, wenn sie auch nicht ganz neu ist, fand ich toll.

Für reine Krimi-Leser vielleicht nur bedingt zu empfehlen., denn diese Geschichte ist mehr „Roman“ als „Krimi“. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Ich fand eine kurzweilige Geschichte vor, die mich gut unterhalten hat und in die ich mich fallen lassen und miträtseln konnte. So wurden mir schöne Stunden beschert….

 

 

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